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Aktuelles

Marienwanderweg

Marienwanderung Waldzell

Eröffnung des innviertlerisch-bayerischen Marien-Wanderweges

Am 4. Oktober 2014 wurde mit einer groß angelegten Sternwanderung der innviertlerisch-bayerische Marien-Wanderweg eröffnet. Der neu beschilderte Weitwanderweg führt von St. Marienkirchen am Hausruck bis nach Altötting und verbindet neun alte Wallfahrtskirchen und Marienkirchen. Entschleunigung und Naturgenuss stehen im Vordergrund der Wanderung, die man in sieben Tagesetappen gut bewältigen kann. Zusätzlich kann man unterwegs vieles über „Marienkräuter“ erfahren, die am Wegesrand wachsen oder wie in Maria Schmolln oder in Kirchberg bei Mattighofen im Kräutergarten kultiviert werden. Auf Initiative von Naturführerin Maria Wimmer aus der Wohlfühlregion Seelentium wurde das Projekt entwickelt und aus dem INTERREG-Kleinprojektefonds gefördert. Kompetente Partner bei der Umsetzung waren die Tourismusorganisationen von Burghausen, Altötting, Mattighofen und S´Innviertel.

 

Grenzüberschreitende Museumstagung im Innviertler Volkskundehaus

Postersession (c) Verbund oö. Museen

Mit einer überwältigenden Anzahl an TeilnehmerInnen von über 100 Personen fand vom 21. bis 23. September 2014 im Innviertler Volkskundehaus in Ried im Innkreis ein grenzüberschreitender Austausch von Museumsfachleuten statt. Gegenstand der Fachtagung war „Die Stadt und ihre Identität(en): über Potential und Zukunft der Stadtmuseen“.  Professor Dr. Roman Samhaber, Präsident des Verbundes Oberösterreichischer Museen, sprach in seiner Eröffnungsrede von Notwendigkeit der Neuorientierung der städtischen Museen. Historische, nach rückwärts gewandete Präsentationen und Sammlungen werden den Ansprüchen einer europäischen Stadt nicht mehr gerecht. Auf der Suche nach neue Ansatzpunkten diskutieren die TeilnehmerInnen anhand von Beiträgen und Workshops die unterschiedlichen Lösungen der Stadtmusseen in Braunau, Deggendorf, Ering, Bad Ischl, Perg, Brünn, Linz, Dresden uvam. Live konnten die TeilnehmerInnen die Museen im bayerischen Waldkraiburg und Massing sowie das Innviertler Volkskundehaus in Ried im Innkreis erleben. Die Fachtagung wird aus dem INTERREG-Kleinprojektefonds OÖ-Bayern gefördert. 

 

Eröffnung - Die Zille - LR Strugl 2014

Eröffnung der Ausstellung mit Landesrat Strugl

 Ausstellung „Die Zille“ im Donautal

„Die Zille“ heißt die kleine aber feine Ausstellung im Seminar-Kultur-Haus Wesenufer in der Gemeinde Waldkirchen am Wesen. Am Samstag, den 27. September 2014, wurde die Ausstellung des Vereins Schiffleute im Oberen Donautal durch Landesrat Dr. Michael Strugl und in Anwesenheit zahlreicher Gäste eröffnet. Die Schiffleute präsentieren hier die Tradition der letzten Zillenbauerfamilien an der oberösterreichischen Donau, Witti und Königsdorfer. Die Erfahrungen und Kenntnisse des ehemals im Donautal so bedeutsamen Berufes sollen hier vermittelt und als regionales Kulturgut lebendig gehalten werden. Für die Konzeption der Ausstellung durch externe Fachleute bekam der Verein eine Förderung aus dem Euregio-Projektefonds, den der Verein Inn-Salzach-Euregio für Initiativen aus der Region Innviertel-Hausruck eingerichtet hat.

 

1. Obernberger Bürgerfest

Von 19. bis 21. September 2014 findet in Obernberg das 1. Bürgerfest statt. Mit diversen Fahrgeschäften, Livemusik, dem Frühschoppen und vielem mehr wird für jedes Alter das Passende geboten. Die 3-tägige Veranstaltung der Marktgemeinde und der Freiwilligen Feuerwehr Obernberg kommt dem Neubau des Zeughauses zugute.  Programm Bürgerfest

 

Rückblick EU-Strukturfondsperiode 2007-2013 

In der EU-Strukturfondsperiode 2007-2013 hat das Team des Regionalmanagements für die Region Innviertel-Hausruck an insgesamt 852 Projekten gearbeitet. Bei diesen Projekten mit den unterschiedlichsten Anforderungen ging es um Fördermittel im Gesamtwert von rund 33,5 Millionen Euro. Dafür waren 289 Sitzungen, Workshops oder Informationsveranstaltungen und 2.523 Beratungstermine vor Ort notwendig. Ein Auswahl von Projekten aus den 3 aktuellen Fachbereichen sind in folgender Liste dargestellt: Projektauswahl 2007-2013

Kennzahlen 2007 - 2013
Kennzahlen 2007 – 2013

 

Ausschreibung AENUS-Preis 2014 - Einreichfrist bis 7. Oktober verlängert!       

Aenuspreis 2014

Aenuspreis 2014

Der AENUS-Preis ist eine Initiative der Werbeagentur Innblick. Mit dem Preis werden Unternehmen, Vereine, Organisationen und Privatpersonen aus dem oberösterreichischen und bayerischen Gebiet der Inn-Salzach-EUREGIO ausgezeichnet, die in den vergangenen Jahren, grenzüberschreitende Aktivitäten gesetzt haben.

Der AENUS 2014 wird in den Kategorien „Kooperationen im Bereich Wirtschaft“ und „Aktivitäten in den Bereichen Kultur, Soziales, Bildung, Sport, Gesellschaft“ vergeben.

Die Einreichfrist endet am 7. Oktober 2014, die Preisverleihung findet voraussichtlich im November 2014 statt.

Nähere Informationen dazu finden Sie auch auf der Homepage www.innblick.at.

 

Einreichfrist KPF bis 23. September verlängert!

Im Rahmen des EU-Programms INTERREG Österreich-Bayern wurde die Einreichfrist für den Kleinprojektefonds OÖ-Bayern nochmals bis 23. September 2014 verlängert. Projekte mit maximalen Projektkosten von 25.000 Euro, die von einem oberösterreichischen und einem bayerischen Partner gemeinsam in der oö-bayerischen Grenzregion realisiert werden, können mit bis zu 60 % gefördert werden. Die Projekte müssen allerdings bereits Ende November 2014 abgeschlossen sein. Förderbar sind Sachkosten in den Bereichen Wirtschaft, Tourismus und Freizeitwirtschaft, Arbeitsmarkt, Netzwerke, Natur und Kultur, Zugang und Erreichbarkeit, Gesundheit und Soziales sowie regionale Identität. Information und Antragstellung bei Brigitte Dieplinger, Regionalmanagement-Geschäftsstelle Innviertel-Hausruck in Braunau.

Infofolder Interreg-Kleinprojektefonds

 

„9. offene Sommerakademie Gern 2014“
2.-8. August 2014 – „SchlossÖkonomie GERN“- Stadt Eggenfelden in Niederbayern

Die Sommerakademie GERN ist ein sehr gutes Beispiel für die grenzüberschreitende kulturelle Zusammenarbeit zwischen dem Innviertel und Niederbayern. Da sowohl bei den Kursleitern als auch bei den Teilnehmern annähernd gleich viele aus den beiden EU-Nachbarländern kommen, ist diese gemeinsame Woche auch immer eine interessante Bühne für ein vertieftes gegenseitiges Kennenlernen.

Vier Künstlerinnen und Künstler gestalten eine Kurswoche, in der viele Anregungen zur Vertiefung der künstlerischen Praxis in den jeweiligen Techniken gegeben werden. 

 Josef BRESCHER: „Radierung und experimentelle Drucktechnik“
Gisela CONRAD: „Wege zur Kreativität“
Renate HAIMERL BROSCH: „Malerei und experimentelles Farbenspiel“
Günter PATOCZKA: „Dreidimensionales Gestalten“  

Kursgebühr für die ganze Woche: € 380.- bzw. € 190.- für Schüler/Studenten 
Tagesgebühr: € 80. – bzw. € 50.-

Hier finden Sie die Infobroschüre mit allen Details und dem Anmeldeformular: Infobroschüre GERN 2014  

 

18 neue grenzüberschreitende Projekte genehmigt!

Der Regionale Lenkungsausschuss OÖ-Bayern am 27. Mai 2014 in Neuburg am Inn

Der Regionale Lenkungsausschuss OÖ-Bayern am 27. Mai 2014 in Neuburg am Inn

Am 27. Mai 2014 tagte der Regionale Lenkungsausschuss Oberösterreich-Bayern in Neuburg am Inn. Auf der Beschlussliste standen 18 grenzüberschreitende Projekte aus den der Inn-Salzach-EUREGIO und der EUREGIO Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn. EU-Fördermittel in der Gesamthöhe von 151.700 Euro werden die Projektträger nach Realisierung ihrer Maßnahmen erhalten. „Im auslaufenden INTERREG-Programm haben wir die Einreichfrist für kleinere grenzüberschreitende Projekte mit vereinfachten Förderregeln noch einmal verlängert”, erklärt Brigitte Dieplinger vom Regionalmanagement OÖ. Bis 23. September 2014 können in der Geschäftsstelle Innviertel-Hausruck in Braunau noch Anträge eingereicht werden.

Marien-Wanderweg, Salzach-Kunst, Museumstagung, Fest der Vielfalt und Donau-App

Der 130 Kilometer lange Marien-Wanderweg wird von St. Marienkirchen am Hausruck über Maria Schmolln, Feldkirchen bei Mattighofen und Burghausen und bis nach Altötting führen und neun alte Wallfahrtskirchen, elf Marienkirchen und sieben Marienkapellen verbinden. Schüler und Schülerinnen aus Burghausen, Hochburg-Ach und Umgebung werden dank eines grenzüberschreitenden Projektes ihrer Schulen die Möglichkeit haben, sich mit dem Grenzfluss Salzach künstlerisch auseinanderzusetzen. Im September 2014 wird in Ried im Innkreis eine grenzüberschreitend besetzte Museumstagung zum Thema „Die Stadt und ihre Identität(en) – über Potential und Zukunft der Stadtmuseen” stattfinden. Ein überaus interessanter Dokumentarfilm über die Entwicklung der Siedlungen am Unteren Inn durch den Einfluss der Thermen und des Thermentourismus wird noch dieses Jahr zu sehen sein. Beim dem Ersten Grenzüberschreitenden Fest der Vielfalt wird die biologische Vielfalt unserer Lebensmittel, die nachhaltige Lebensweise und gesundes Leben den Besuchern vermittelt. Das Obere Donautal zwischen Passau und Engelhartszell soll als Region mit Vitalität und Lebenskraft positioniert werden. Die Donauregionen in Oberösterreich und Bayern bieten vielfältige touristische und naturkundliche Angebote. Mit der neuen Donau-App soll vor allem das junge Publikum gezielt angesprochen werden.

 

 Bgm. Ortig verabschiedet Ludwig Lankl beim Regionalen Lenkungsausschuss

LR Lankl_Bgm Ortig

v.l.n.r.: Landrat Ludwig Lankl, Bgm. Albert Ortig

Der bayerische Vorsitzende des Regionalen Lenkungsausschusses, Landrat Ludwig Lankl, wurde im Rahmen der Sitzung am 27. Mai 2014 verabschiedet. Lankl war Landrat des Landkreises Freyung und konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in dieser Funktion kandidieren. Seit 2008 ist Lankl der Vorsitzende der EUREGIO Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn und zugleich auch Vorsitzender des Regionalen Lenkungsausschusses Oberösterreich-Bayern. Bgm. Albert Ortig, als Vorsitzender der Inn-Salzach-EUREGIO Mitglied im Regionalen Lenkungsausschuss OÖ-Bayern, bedankte sich bei Lankl für seine langjährige Tätigkeit im Sinne der grenzüberschreitenden Freundschaft: „Seit 2008 haben wir über 130 grenzüberschreitende Projekte genehmigt und in Summe rund 1,2 Mio Euro EU-Fördermittel für unsere Grenzregion lukriert. Ludwig Lankl hat stets das Zusammenrücken an den Grenzen und das Gemeinsame in den Vordergrund gestellt, wodurch eine äußerst positive und erfolgreiche Zusammenarbeit möglich war.” Ludwig Lankl folgt als neuer Landrat Sebastian Gruber nach.

 

Neuerungen für die Region Innviertel-Hausruck

v.l.n.r.: Dr. Jennifer Winkelbauer, Brigitte Dieplinger, Beate Windhager MSc

v.l.n.r.: Dr. Jennifer Winkelbauer, Brigitte Dieplinger, Beate Windhager MSc

Bei der Generalversammlung der Inn-Salzach-EUREGIO am 26. März 2014 im Stift Reichersberg wurde als neues Vorstandsmitglied und Finanzreferent Bgm. Josef Schöppl aus Kirchdorf am Inn gewählt. Die Mitgliedsbeiträge der Gemeinden für die Inn-Salzach-EUREGIO wurden auf nur mehr 26 Cent je Einwohner reduziert. Die Inn-Salzach-EUREGIO wird ihre Mittel aber weiterhin für die Basisfinanzierung von neuen, regionalen Initiativen einsetzen und in bestimmten Fällen auch die Projektträgerschaft übernehmen. Aus dem EUREGIO-Projektefonds werden zusätzlich kleine Projekte mit bis zu 5.000 Euro unterstützt. Das neue Regionalmanagement-Trio bestehend aus Brigitte Dieplinger (Leiterin der Geschäftsstelle Innviertel-Hausruck und Regionalmanagerin für den Fachbereich Grenzraum & Europa) Beate Windhager (Regionalmanagerin für Nachhaltigkeit & Umwelt) und Jennifer Winkelbauer (Regionalmanagerin für Kommunales & Wirtschaft) hat sich auch erstmals den Gemeinden präsentiert. Das neue Team steht für Erfahrung und Kontinuität auf der einen Seite und jugendliche Dynamik mit neue Ideen und Methoden auf der anderen Seite.

 

Inn-Salzach-EUREGIO / Regionalmanagement Innviertel-Hausruck zu Gast bei HT1!

Regionalmanagerin Brigitte Dieplinger
Regionalmanagerin Brigitte Dieplinger

Brigitte Dieplinger von Euregio informiert über die INNSalzach/ Euregio Projekte.
Die Inn-Salzach-EUREGIO ist als gemeinnütziger Verein im Jahr 1994 gegründet worden und setzt sich aus 140 Mitgliedsgemeinden im Inn- und Hausruckviertel zusammen. Das Ziel ist es, den gemeinsamen Wirtschafts-, Arbeits-, Kultur- und Lebensraum weiter zu entwickeln und die Wettbewerbsfähigkeit des ländlichen Raumen zu stärken.

http://www.ht1.at/leben_kultur/Regionalmanagement_zu_Gast_bei_HT1-4237.html

 

 

Möchtest du deine Idee verwirklichen?

Projektteam Ideenkanal Innviertel-Hausruck

Projektteam Ideenkanal Innviertel-Hausruck

Am 14. Jänner 2014 erfolgte der offizielle Startschuss für den Ideenkanal Innviertel-Hausruck. Hauptgewinn für fünf Ideen sind neben einer Startfinanzierung von je € 1.000,- vor allem 20 MentorInnen aus der Region, die den IdeengeberInnen bei der Umsetzung ihrer Ideen unter die Arme greifen.

Bis zum 11. März 2014 hast du die Chance deine Idee einzureichen: www.ideenkanal.com

Hier das Video zum Startfest:

 

 

Region Innviertel-Hausruck hat EUREGIO-Projektefonds für kleine, feine Projekte

Fabrikatoren Schule 3D-Drucker

3D-Drucker für den fachübergreifenden Technologieunterricht im BG/BRG/BORG Schärding

Seit Jänner 2014 gelten für den EUREGIO-Projektefonds neue Richtlinien: die Inn-Salzach-EUREGIO fördert Projekte aus der Region Innviertel-Hausruck mit bis zu 5.000 Euro wenn sie sich über mehrere EUREGIO-Gemeinden erstrecken und außerdem kooperativ, innovativ, chancengleich und nachhaltig sind. Wichtig ist auch, dass die Projekte inhaltlich in die Themenfelder der Regionalentwicklung auseinandersetzen: Standortentwicklung und Arbeitskräfte, Lebensqualität und Zusammenleben, Energie und E-Mobilität, regionale Wertschöpfung und Wirtschaftskreisläufe sowie Natur- und Kulturlandschaftsräume. Zuletzt hat der Vorstand der Inn-Salzach-EUREGIO beschlossen, die Anschaffung eines 3D-Druckers als Fabrik im Kleinen für das BG/BRG/BORG Schärding zu unterstützen. Als Arbeitsgerät der Zukunft wird der 3D-Drucker bereits jetzt eingesetzt, um Schülerinnen und Schüler durch die Anwendung der Technik in allen Ausformungen zu begeistern. Da der 3D-Drucker Produktionsprozesse von Grund auf neu definiert und dabei die Phantasie bezüglich der Verwendungsmöglichkeiten keine Grenzen setzt, sind die Erwartungen in dieses Werkzeug sehr groß. Die Initiative kommt eigentlich aus der Region Vöcklabruck-Gmunden, wo in Zusammenarbeit mit dem Regionalmanagement das Projekt Fabrikatorenschule initiiert wurde.

 

Abschlussveranstaltung EMI 2013

Abschlussveranstaltung EMI 2013

Abschlussveranstaltung EMI 2013

Vertreter der 21 Mitgliedsgemeinden und Projektpartner der Energieautarken Modellregion Innviertel-Hausruck (EMI) trafen sich am 24. Oktober 2013 zur Abschlussversammlung des Projekts EMI beim Dorfwirt in Dorf/Pram. Dabei wurde Bilanz über die Fortschritte der Modellregion gezogen. Als Vortragende waren Peter Stockreiter, Geschäftsführer von der Initiative Sonnenhaus Österreich, und Energiemanager Pascal Lang des Landkreises Altötting eingeladen. Bgm. Karl Einböck lieferte Eckdaten zur Gemeinde Dorf/Pram. Seit 2010 besitzt man ein Elektrofahrzeug und nutzt Ökostrom über eine Stromtankstelle. In den Sektoren Private und Betriebe sticht man durch eine hohe Zahl an Biomasseheizungen (3,6 MW) und Solar- (650 m²) bzw. Photovoltaikanlagen (über 600 kW) hervor. Peter Stockreiter stellte die Initiative Sonnenhaus vor. Daniel Unterberger dazu: „Mittlerweile gibt es 35 Sonnenhäuser in Österreich, die ein und dasselbe Prinzip verfolgen: Der Heiz- und Warmwasserbedarf soll zumindest zu 50% über Solar- und Photovoltaikanlagen von der Sonne bezogen werden. Der restliche Anteil wird mit nachwachsenden Rohstoffen wie z.B. Holz oder Pellets oder über Wärmepumpen in Verbindung mit Photovoltaik gedeckt.“ Dies gilt für Sanierungen und Neubauten, „wobei mit einem Sonnenhaus sogar Anspruch auf ein Landesdarlehen besteht“, erläutert Stockreiter. Für 2014 ist der Bau eines 100% autarken Mehrfamilienhauses in der EMI Gemeinde St. Georgen b.O. geplant. Herr Pascal Lang referierte als Energie-/Klimaschutzmanager und Aufsichtsratsvorsitzender der Energiegenossenschaft Inn-Salzach (E-GIS) und präsentierte den Nutzen von Energiegenossenschaften. „Bürgerinnen und Bürger nehmen die Energiewende und den Klimaschutz selbst in die Hand. Im Jahr 2012 waren alleine in Deutschland insgesamt gut 130.000 Menschen in Energiegenossenschaften mit einem Investitionsvolumen von ca. 1,2 Mrd. Euro aktiv“, so Lang.

 

Bayerisch-oberösterreichische Kleinprojekte noch bis 2. Mai 2014 einreichen!

Burghausen

Blick über die Salzach nach Bayern (Burghausen)

Bis 2. Mai 2014 können jederzeit noch grenzüberschreitende Kleinprojekte bei der RMOÖ-Geschäftsstellen Innviertel-Hausruck in Braunau eingereicht werden. Brigitte Dieplinger, seit September 2013 für das INTERREG-Programm und damit für den Kleinprojektefonds zuständig, ist gerne bei der Entwicklung der grenzüberschreitenden Projekte behilflich. Es können grenzüberschreitende Projekte mit Projektekosten von max. 25.000,- Euro brutto eingereicht werden. Die Hauptzielsetzung des INTERREG-Programmes ist die Intensivierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Daher müssen förderbare Projekte als grenzüberschreitendes Vorhaben von mindestens einem bayerischen und einem österreichischen Partner aus dem Programmgebiet geplant und umgesetzt werden. Sie müssen außerdem nachhaltig sein und eine signifikante grenzüberschreitende Auswirkung auf die Entwicklung der Regionen im Programmgebiet entfalten.

 

Für 5 neue bayerisch-oberösterreichische Projekte gibt es EU-Fördermittel

Europareservat_Luftbild

Luftaufnahme Europareservat

Der Regionale Lenkungsausschuss Bayern-Oberösterreich hat am 26. November 2013 in Neuburg am Inn für fünf grenzüberschreitende Projekte eine Förderung von insgesamt 67.500 Euro beschlossen. Während die Projekte Sing.Inn und Themenwanderweg Schwärzersteig im Mühlviertel realisiert werden, werden drei Projekte in der Region Innviertel-Hausruck ihre deutlichen Spuren hinterlassen. Die beiden Inn-Städte Braunau und Simbach haben sich nach langen Diskussionen dazu entschlossen, ein gemeinsames Stadtmarketingkonzept zu entwickeln. Mit professioneller externer Begleitung will man neue Strukturen zur Zusammenarbeit der verschiedenen Vereine und Organisationen entwickeln und einen gemeinsamen Ansatz für die Darstellung des Mittelzentrums Braunau-Simbach erarbeiten. Etwas weiter Inn abwärts soll das in die Jahre gekommene Infozentrum Europareservat Unterer Inn in Ering-Mining eine Neuausrichtung erfahren. Das Infozentrum soll modernisiert und attraktiviert werden und das Bewirtschaftungskonzept soll nachhaltig sichergestellt werden. Radfahren ist ein wesentlicher touristischer Schwerpunkt der Grenzregion. Eine neu angelegte Erlebnisradtour von Bad Füssing nach Obernberg am Inn wird künftig durch unser Sonnensystem führen. Die goldene Sonne wird in Bad Füssing erstrahlen, maßstabsgetreu zueinander liegen dann etwa die Planeten Jupiter in Safferstetten, Uranus in Egglfing und Neptun in Obernberg auf der Köpfstätte.

 

Besichtigung des Baumkronenweges in Füssen

Die Mitglieder des INTERREG-Begleitausschusses Bayern-Österreich bei der Besichtigung des grenzüberschreitenden Baumkronenweges entlang des Lech in Füssen.
Die Mitglieder des INTERREG-Begleitausschusses Bayern-Österreich bei der Besichtigung des grenzüberschreitenden Baumkronenweges entlang des Lech in Füssen.

Im Rahmen des INTERREG-Begleitausschusses Ende Oktober in Füssen wurde der grenzübergreifende Baumkronenweg entlang des Lech besichtigt. Regionalmanagerin Brigitte Dieplinger zeigte für dieses Projekt besonderes Interesse. Sie war sehr gespannt darauf zu sehen, wie in anderen Regionen die Idee des Baumkronenweges umgesetzt wird, denn bereits 1999 hat sie gemeinsam mit der Region Sauwald die Idee des Baumkronenweges entwickelt. Diese wurde dann auch in hervorragender Weise und höchst erfolgreich von Hans Schopf und seinem Team in Kopfing umgesetzt.Es gibt eine Reihe von Unterschieden zwischen den beiden Wegen durch die Baumkronen. Zum Beispiel hängt der Weg entlang des Lech auf Stahlseilen und ist damit eine große  Herausforderung für nicht ganz schwindelfreie Personen. Die sehr massive Bauweise im Sauwald ist vielleicht nicht ganz so spektakulär, dafür aber näher an den Baumkronen und wesentlich sicherer für Menschen mit Höhenangst.

 

EU fördert nachhaltige Projekte im Grenzraum

Die Mitglieder des Begleitausschusses beraten über die eingereichten Projekte.

Die Mitglieder des Begleitausschusses beraten über die eingereichten Projekte.

Neun neue Projekte wurden bei der Sitzung des Begleitausschusses des EU-Förderprogramms INTERREG Bayern – Österreich 2007-2013 am 21. und 22. Oktober 2013 in Füssen genehmigt. Dadurch profitiert die Grenzregion von weiteren fast drei Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).Bewilligt wurden Projekte wie „SANSIBAS“, welches sich mit der Anpassungsfähigkeit von KMUs an die wachsenden Herausforderungen und die Veränderungen im wirtschaftlichen Umfeld befasst oder das Projekt „Schatz- und Wunderkammern am Lech“ zur Vernetzung der Museen und Ausstellungen entlang des Lechweges. Ebenso erhält das Projekt „PatientSim“, ein hybrider Patientensimulator in Kombination mit einem Computermodell, eine Unterstützung aus EU-Geldern. Weitere Beispiele sind die Projeke „CO2-neutrale Energieversorgung von Schutzhütten“ oder „Grundlagen für den Erhalt des Sterlets“.

Weitere Informationen über geförderte INTERREG-Projekte in der Grenzregion Bayern und Österreich siehe unter www.interreg-bayaut.net. Das von der Europäischen Union zur Verfügung gestellte Budget ist fast zur Gänze ausgeschöpft. Trotzdem können noch grenzüberschreitende Projekte beantragt werden, sofern sie bis Ende 2014 abgeschlossen werden können.

 
Vorstandssitzung der Inn-Salzach-Euregio Anfang Oktober in Meggenhofen

Vorstandssitzung der Inn-Salzach-Euregio im Presshaus in Meggenhofen.

Vorstandssitzung der Inn-Salzach-Euregio im Presshaus in Meggenhofen.

Bereits zum 4. Mal in diesem Jahr traf sich der Vorstand der Inn-Salzach-EUREGIO um aktuelle Themen zu diskutieren und Beschlüsse zu fassen. Diesmal war das Presshaus in Meggenhofen Treffpunkt für die Vorstandsmitglieder. Unter anderem wurde den  Arbeitsprogrammen für das Jahr 2014 stattgegeben.  Diese sind Basis für die Arbeit der Regionalmanager/innen für das kommende Jahr. Die Arbeitsprogramme sind stark von EU-Förderschwerpunkten abhängig und an den Strategischen Orientierungsrahmen der Region Innviertel-Hausruck angelehnt.
Dieser “Strategische Orientierungsrahmen” ist das Ergebnis des Projektes „Regionale Themenszenarien“. In drei Regionalkonferenzen wurde das Papier für die Regionalentwicklung in der Region Innviertel-Hausruck 2014-2020 ausgearbeitet. Im Wesentlichen wurden 5 Themenschwerpunkte mit 16 Handlungsfeldern für die Region Innviertel-Hausruck herausgefiltert. – Das gesamte Dokument kann im Menüpunkt “Downloads” heruntergeladen werden.
Auch gab es wieder zwei Projektanträge für den Euregio-Projektefonds zu bewerten. Der Sozial- und Gesundheitstag erhielt von der Inn-Salzach-EUREGIO eine Unterstützung von
knapp € 3.000,00 und das Projekt “Europäische Meisterschaft der böhmisch-mährischen Blasmusik” wird mit € 2.000,00 unterstützt.
Als Gast der Sitzung durfte Bgm. Albert Ortig die neue Geschäftsführerin der RMOÖ GmbH, Frau Mag.a Silke Sickinger, willkommen heißen. Er freut sich, dass  Sickinger die Herausforderung angenommen hat und sich dieser Aufgabe stellt. Er sieht großes Potential in ihr und ist sich sicher, dass sie das Unternehmen gut leiten wird. Gleichzeitig bedankt er sich im Namen des gesamten Vorstandes der Inn-Salzach-Euregio für ihren langjährigen Dienst in der Region Innviertel-Hausruck und für den Verein Inn-Salzach-Euregio.


Brigitte Dieplinger übernimmt die Leitung der Geschäftsstelle

Brigitte Dieplinger hat mit September 2013 die Leitung der Geschäftsstelle des Regionalmanagements für die Region Innviertel-Hausruck in Braunau übernommen. Die bisherige Geschäftsstellenleiterin, Mag.a Silke Sickinger, wurde zum selben Zeitpunkt mit der Geschäftsführung der Regionalmanagement OÖ GmbH betraut und hat in Linz bereits ihre Tätigkeit aufgenommen. Im Team des Regionalmanagements Innviertel-Hausruck arbeiten derzeit drei RegionalmanagerInnen in den Fachbereichen Grenzraum & Europa, Kommunales & Wirtschaft sowie Nachhaltigkeit & Umwelt, außerdem ein Projektmanager für das Projekt EMI und als Unterstützung zwei Assistentinnen.


Stellenausschreibung – Stelle bereits vergeben!

Zur Verstärkung unseres Teams in der Region Innviertel-Hausruck suchen wir eine/n
RegionalmanagerIn für den Bereich Kommunales und Wirtschaft.
Dienstort: Braunau am Inn

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Inserat: Stellenausschreibung K&W


Tag der Sonne

Die Gemeinde St. Georgen bei Obernberg und die Energiemodellregion Innviertel-Hausruck laden herzlich ein zum “Tag der Sonne”.
Holen Sie sich am 4. Mai 2013 von 13.00 Uhr – 17.00 Uhr Informationen rund ums Energiesparen & Energiegewinnen. Zahlreiche Firmen wie Marasolar oder Hargassner präsentieren ihre neuesten Produkte und beraten Sie gerne.

Nähere Informationen finden Sie in der Einladung: Tag der Sonne 2013

EUREGIO-Forum 2013

Beim EUREGIO Forum 2013 beleuchtete man zusammen mit der hochkarätigen Referentin Univ.-Prof. Mag. Dr. Gudrun Biffl den Fachkräftemangel von allen Seiten. Das Veranstaltungszentrum des Stiftes Reichersberg war am 25. März bis auf den letzten Platz gefüllt.

Einen Bericht von der Veranstaltung sowie die Fotos dazu finden Sie hier.